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Hühnersuppe als natürliches Penizillin
Die Wirksamkeit der Hühnersuppe wurde jetzt von Wissenschaftlern bestätigt. Traditionell wird Hühnersuppe acht Stunden gekocht. Diese Hühnersuppe hemmt deutlich die Bewegungsfähigkeit von bestimmten Sorten an weißen Blutkörperchen, den Neutrophilen. Bei grippalen Infekten werden diese in großer Zahl produziert und zu den Nasenschleimhäuten transportiert. Die Folge sind gerötete und geschwollene Schleimhäute mit den entsprechenden Beschwerden. Heiße Hühnersupps stoppt die temperaturempfindlichen Viren. Das Schlürfen heißer flüssiger Nahrungsmittel sorgt für eine freie Nase. Empfohlen wird aber, das Huhn mindestens zwei Stunden zu kochen.
Zwiebelsäckchen auf die Ohren
Bakterien und Viren aus dem Rachenbereich treten bei Erkältungen über die Ohrtrompete ins Innenohr ein. Weil Kinder eine kürzere Ohrtrompete haben als Erwachsene, sind sie häufiger von einer Ohrenentzündung betroffen. Auch gegen Ohrenschmerzen gibt es Tipps. Hier empfehlen Kräutermedizin-Experten Küchenzwiebeln. Die darin enthaltenen Alline wirken wir ein natürliches Antibiotikum. Nachweislich fanden sich in den Tests Wirkungen gegen Allergien, Bakterien und Viren.
Für ein Zwiebelsäckchen, welches auf die Ohren aufgelegt wird, hackt man die Zwiebel klein und erwärmt sie, bis der Saft austritt, wobei sich die ätherischen Öle entfalten. Saft und Stücke verteilt man auf einem Baumwolltuch, bindet dies zu einem Säckchen und legt es auf das betroffene Ohr auf. Es sollte nur eine dünne Schicht Stoff zwischen Ohr und Zwiebel sein.
Die Säckchen können ruhig kleine Abmessungen haben. Sie werden mit Stirnband oder Mütze fest an Ort und Stelle gehalten. Man kann das Säckchen kalt oder warm auflegen, je nachdem, was angenehmer ist. Das Zwiebelsäckchen sollte immer frisch zubereitet werden und dreimal pro Tag für ca. eine Stunde aufgelegt. Bleiben die Schmerzen bestehen und werden nach einem Tag nicht besser, so muss der Arzt aufgesucht werden.
Sonnenblumen- oder Olivenöl sollte jedoch nicht ins Ohr geträufelt werden. Es besteht die Gefahr einer Trommelfellreizung und eines Durchbruchs. Ist das Trommelfell bereits geschädigt, so können mit dem Öl Keime ins Ohr eindringen und dort großen Schaden verursachen.
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